JEDERMANN-ZEHNKAMPF IST ........
  1. ein Olympisches Erlebnis für alle Hobbysportler!
  2. die Königsdisziplin offen für Jedermann!
  3. die Vielfalt der Olympischen Kernsportart Leichtathletik in zwei Tagen!
  4. ein unvergeßliches Sportwochenende voller Bewegungserlebnisse!
  5. eine komplette Erfahrung für alle Muskelgruppen!
  6. die Grundsportart (Lauf, Sprung, Wurf) als Basis für alle anderen Sportarten!
  7. Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Reaktion, Stehvermögen, Agilität, Technik, u.v.m.!
  8. gleichzeitig ein großes Individual- und Gruppensporterlebnis!
  9. eine Fortführung der großen Zehnkampf-Tradition in Österreich!
  10. Know-How-Transfer vom Leistungssport zum Breitensport!

Leichtathletik als Fun-, Erlebnis-, Gesundheits-, Trend- und Life-Time-Sportart

 

GEDANKEN VON DR. GEORG WERTHNER

Wir wollen mit dem Jedermann-Zehnkampf . . .

  • die klassische Grundsportart und zentrale Olympiasportart Leichtathletik populärer machen
  • die Anerkennung der Güte der Leistungen auch heimischer Athleten heben
  • den großen Erlebniswert des ZEHNKAMPFS bekannt machen (für Teilnehmer und Zuseher)

Die Leichtathletik ist eine faszinierende Sportart. Die Grundsportart schlechthin. Bei Sommer-Olympia nicht wegzudenken, ist sie doch in der Gunst der Medien und der Fun- und Freizeit-Sportler nicht immer auf dem ihr zustehenden Platz eingereiht. Das Laufen hat durch die Initiative von Dr. Cooper (Aerobics, Jogging) in den späten 70er-Jahren einen faszinierenden Aufschwung in der Breiten- und Gesundheitssportbewegung genommen. Auch die klassische Disziplin "Marathon" ist dadurch in beeindruckendem Maße gewachsen.

Die Stadion-Leichtathletik vertreten durch die nationalen Fachverbände hat vom neuen Laufboom relativ wenige Impulse erhalten. Fast alle Teilnehmer-Zuwächse fielen in die Kategorie "Straßenläufe" oder Seniorensport. Aber Breitensport-Leichtathletik gab es kaum.

Die Meßbarkeit ist dabei Segen und Fluch. Das Rekorddenken macht Leistungen, die signifikant unter den Bestleistungen liegen, für die Öffentlichkeit "uninteressant". Obwohl großartige Bewegungen auch bei Resultaten 30 - 50 % unter den Weltrekorden zu bewundern sind. Beispiel Stabhoch: Öffentlich bemerkt werden nur mehr 6m, aber jeder Laie, der neben der Anlage steht, gerät auch bei 4m in große Bewunderung, ja sogar 3m werden von Neulingen begeistert beklatscht.

Die Stadionleichtathletik birgt zahllose tolle Bewegungserlebnis-Möglichkeiten, die viel zu wenig angeboten wurden. Auch Freizeitsportler können - sobald damit konfrontiert - dieser ältesten und traditionsreichsten Olympischen Sportart ungemein viel abgewinnen. Die Meßbarkeit kann auch Freude bei kleinen Steigerungen vermitteln.

Die Vereine sind vornehmlich mit Leistungssport der allgemeinen Klasse und noch mehr mit Nachwuchssport beschäftigt (fast wöchentlich gibt es von Mai bis Juli und im September regionale und nationale Meisterschaften für 15-Jährige, 17-Jährige, 19-Jährige und jetzt auch U-23-Jährige). Ein wichtiges Wettkampfangebot, aber es saugt viel Energie aus den Vereinen, die es dann oft nicht einmal schaffen, diese eigenen Nachwuchssportler in der allg. Klasse weiterzubetreuen und sie fürs Weitermachen zu motivieren, geschweige denn neue Erwachsene zur Sportart Leichtathletik zu gewinnen! Es geht 90% der Energie in 10% der theoretisch ansprechbaren LA-Population!

Wir - die Brüder Werthner und die Gründungsmitglieder des Vereins "Zehnkampf-Union" aus dem Jahr 1984 - haben diese Lücke im Sportangebot gesehen. Wir schufen den Jedermann-Zehnkampf, bei dem mittlerweile fast 7000 Hobbysportler die Schönheiten und Härten der Leichtathletik in einem kompakten Wochenend-Erlebnis kennengelernt haben. Von 1984 bis 1989 wuchs der JM in kleinen Schritten von 49 Richtung 100 Teilnehmer. Die Zehnkampf-Union widmete damals noch mehr Energie dem Leistungssport (1987 österr.Schüler, Jgd. und Jun-Meister aus unserem Club, 1986, 1988 und 1989 allg. Zehnkampf-Staatsmeister). Als Gernot Kellermayr Ende 1989 von der Quattro-Staffel abgeworben wurde, verschob sich der Schwerpunkt mehr und mehr Richtung Breitensport. Zuerst sorgte Roland Werthner in Salzburg-Rif für neue Dimensionen (Steigerung bis 240 Finisher 1992 - bei 280 Meldungen). Ab 1993 übernahm dann Georg Werthner in Wien die Führungsrolle (auf Anhieb 404 Finisher bei 500 Anmeldungen) und steigerte den Weltsuperlativ in den folgenden Jahren auf über 1000 Teilnehmer! Vor den Jedermannzehnkämpfen lag der Spitzenwert für Zehnkämpfe bei 90 Teilnehmern (Long Beach, Cal.).

Wir wollen den Hobby-Sportlern . . .

  • ein Olympisches Erlebnis bieten (gleiche Regeln, Gewichte, Strecken, Versuchszahlen etc.)
  • die Vielfalt der Leichathletik in 2 Tagen deutlich machen
  • neue Bewegungserlebnisse in den Bereichen Sprung, Wurf und Lauf vermitteln
  • ein bewußteres Verhältnis zum Körper und den konditionellen Grundeigenschaften Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Stehvermögen, Ausdauer sowie der Sporttechnik vermitteln.
  • ein freudvolles Sporterlebnis in der Gruppe anbieten
  • die positive Wirkung von regelmäßigem Training spüren lassen

ohne dabei besondere Betonung auf die Höhe der Leistungen zu legen - alle sind Sieger!

Wir wünschen viel Spaß bei der Vorbereitung auf den Zehnkampf.

Georg Werthner